Das Video sagt eigentlich alles, und doch nehme ich natürlich wie gewohnt Stellung zum Thema
Drei spannende Monate sind zu Ende. Mit dem gestrigen Tag und dem für mich sehr zufriedenstellenden Resultat von 1444 Stimmen beende ich hiermit auch mein kleines aber feines Projekt “Päscu – ein Nationalrat für dich”. Ein Projekt, das mir sehr viel Spass bereitet hat und in dem ich vieles gelernt habe. Ich danke allen, die sich beteiligt haben und besonders denjenigen, die mich dann auch auf ihrem Wahlzettel berücksichtigt haben.
Wenn ich noch einmal von vorne beginnen könnte, würde ich vieles anders machen. Vieles, was ich mir ursprünglich vorgenommen hatte, lag in der kurzen Zeit und mit dem geringen Budget leider nicht drin. So wollte ich eigentlich eine Mobile-optimierte Webseite herstellen. Leider hat das nur beim Blog geklappt. Auch würde ich in Zukunft meine Wahlplakate wohl mit einem QR-Code versehen, so dass interessierte direkt mit ihrem Handy auf die Webseite zugreifen könnten. Und vielleicht würde ich noch etwas vehementer versuchen, die verschiedenen Meinungsbildner im Social Media Bereich zu aktivieren und für meine Kampagne zu gewinnen.
Vieles würde ich aber wieder genau so machen, wie ich es gemacht habe: Die Interaktion mit meinen Wählern über die verschiedenen Social Media Kanäle. Die Videos und Blogbeiträge, die zeigen sollten, dass Politik und Wahlkampf auch Spass machen dürfen. Auch habe ich es keine Sekunde bereut, dass ich viele meiner Massnahmen mit Hilfe von Lernenden umgesetzt habe. Ich finde, das Resultat, das die jungen Mediamatikerinnen und Mediamatiker – alles Lernende im 2. Lehrjahr – zu Stande gebracht haben, zeigt, dass unsere Zukunft in einer starken Berufsbildung liegt. Berufsleute, die anpacken und umsetzen können. Ich denke, dass auch sie mit der Umsetzung meiner Kampagne einiges an Lernerfolg erzielen konnten.
Von Anfang an, habe ich die Nationalratswahlen als Projekt mit klar terminiertem Abschluss gesehen. Als Projekt, das nach den Wahlen für mich wieder endet. So werde ich es auch halten. Ich gehe davon aus, dass dies meine erste und einzige politische Wahl sein wird, in der ich als Kandidat teilgenommen habe. Ich glaube, ich habe mit meiner Kandidatur mitgeholfen, eine Basis für parteifrei.ch zu schaffen, so dass in den kommenden Jahren neue parteifreie Kräfte eine reale Chance haben werden, tatsächlich gewählt zu werden. Ganz im Sinne des Mottos “Sachpolitik statt Parteipolitik”.
Ein kleines Bisschen Nachhaltigkeit hat das Projekt aber doch mit sich gebracht: Ich habe die Freude am Bloggen entdeckt. Aus diesem Grund werde ich wohl den Blog beibehalten. Ich werde hier im Blog in Zukunft pointiert zum politischen, wirtschaftlichen und technischen Geschehen in der Schweiz und auf der Welt Stellung nehmen.
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